TSV Leipzig 76

Spielberichte


30.03.2008: Engelsdorf und Markkleeberg profitieren vom Verletzungspech

(Bericht von Jens) Diese Saison läuft für die Mädels richtig bescheiden. Die traurige Bilanz:
Arthritis im Knie – halbes Jahr Totalausfall
Muskelfaserriss – 2 Monate Schontraining
Fuß verstaucht – 2x Turnierausfall
Erkältung und grippale Infekte – über die Saison verteilt zahlreiche Wochen Trainingsausfall …

Somit ist das Ergebnis der Bezirksmeisterschaften leider nicht verwunderlich. Letzten Sonntag in Engelsdorf:

TSV I

Ein schwerer Tag für die Mädels der U14 des TSV Leipzig 76. Bereits im Vorfeld des Finales in Engelsdorf hagelte es Hiobsbotschaften. Julia fällt für mehrere Monate verletzungsbedingt aus. Letzten Mittwoch zog sich Toni einen Muskelfaserriss zu. Trotzdem startete sie vier Tage später zum Turnier.
Ärgerlich, dass andere Mannschaften dann lieber gar nicht erst antreten. Somit hatten wir in der Vorrunde der besten Acht nur gegen zwei statt drei Gegner zu spielen. Im ersten Spiel trafen wir auf Grimma. Hier wurde Toni geschont und es spielten Anja, Lisa und Franzi (noch U13). Mit großem Respekt gingen sie ins Spiel und konnten diesen bis zum Schluss nicht vollständig ablegen. Nichtsdestotrotz holten sich die Mädels einige Punkte und wärmten sich etwas für die kommenden Spiele auf. Im zweiten Vorrundenspiel trafen die Mädchen auf Colditz. Damit Toni fürs Halbfinale fit war, spielte sie nun mit Anja und Lisa durch. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten im ersten Satz zogen unsere Mädels dann deutlich davon. Im Halbfinale sollten wir auf Engelsdorf treffen. Leider machte sich bei Lisa eine alte Fußverletzung kurz vor dem Spiel wieder bemerkbar und somit fiel sie damit komplett aus. Dadurch musste Franzi wieder ran. Die drei lieferten ein starkes Spiel ab, aber letztendlich mussten sie sich knapp Engelsdorf I, die mit komplettem gesundem Kader antraten, geschlagen geben. Drei verletzte Stammspieler sind einfach zu viel. Im Spiel um Platz drei gegen Markkleeberg I motivierten sich die Mädels noch einmal richtig. Leider mussten wir das Spiel abbrechen, da unsere jüngste Spielerin nach zahlreichen guten Feldabwehrleistungen an ihre Grenzen stieß, die ein weiteres Spielen nur zur Quälerei mit erhöhtem Verletzungsrisiko gemacht hätten. Somit landeten die enttäuschten Mädels auf dem unverdienten vierten Platz. Es ist bitter, ein Jahr lang zu trainieren, und dann nicht spielerisch sondern durch höhere Gewalt aus dem Rennen geworfen zu werden. Leider gehört auch das zum Sport dazu.

TSV II
Die zweite Mannschaft konnte heute vollständig antreten. Im ersten Spiel gegen Krostitz zeigten sie spielerisch eine echte Berg- und Talfahrt, die jedoch ganz und gar nicht für uns laufen wollte. Im zweiten Spiel war es ähnlich, jedoch konnte der zweite Satz nach Rückstand in der Endphase noch überraschend gedreht werden. Den dritten Satz gegen Rackwitz verschenkten wir jedoch. Im letzten Spiel gegen Engelsdorf III spielten die Mädchen konzentrierter und dank gegenseitiger Aufgabengeschenke fielen auch kleinere Schwächephasen nicht ins Gewicht. Verdient gewannen unsere Mädchen diese beiden Sätze. Somit beendeten die Mädels die Bezirksmeisterschaft auf dem elften Platz von 14.

Diese Saison waren die Mädchen der U14 richtig vom Pech verfolgt. Sie werden noch an mehreren Turnierevents dieses Jahr teilnehmen, um vielleicht da die verdienten Erfolge einzufahren. Für die gezeigten Leistungen werden sie jedoch als bald belohnt werden (Aber pssssssst, noch ein Geheimnis). ;-)

16.03.2008: BM U13 weiblich in Wurzen

Wer austeilt, muss auch einstecken können.

(Bericht von Jens) Am Sonntag, den 16. März ging es nach Wurzen zur Zwischenrunde der U13-Bezirksmeisterschaft der Mädchen. Neun Mädels waren am Start mit Neuzugang Laura, während sich Vicky krank meldete. Für TSV I spielten Theresa, Franziska und Sally. Was sich in den ersten beiden Turnieren immer schon mal kurz andeutete, wurde am heutigen Spieltag zum Desaster. Volleyball ist ein technisches, aber vor allem ein Kopf-Spiel. Und da waren wir diesmal gar nicht fit. Von Beginn an gegen Markkleeberg kamen wir nicht in unser Spiel. Nach viel Motivation und Gesprächen ging es im zweiten Spiel gegen unsere zweite Mannschaft. Im ersten Satz spielten Theresa und Sally, damit letztere Spielerfahrung sammelt und ihre gute Trainingsleistung turnierreif wird. Gegen die konstant spielende zweite Mannschaft reichte es jedoch noch nicht. Im zweiten Satz kämpften dann Theresa und Franziska gemeinsam, was zwar spielerisch schon besser lief, aber lange nicht an ihre Leistungen aus dem Training heranreichte. Im dritten Satz kam wieder das Nervenflattern und dieser wurde dann an die zweite Vertretung abgegeben. Im letzten Spiel gegen Engelsdorf I spielten dann Franziska und Sally durch. Gegen die bereits erfahrenen Lok-Spielerinnen konnte jeweils bis zur Satzhälfte gut gegen gehalten werden. Sally zeigte in diesem Spiel ihre beste Leistung. Bleibt insgesamt zu hoffen, dass die Mannschaft und jede einzelne Spielerin für sich zu sich findet, und die guten Trainingsergebnisse im Finale gemeinsam umsetzen.

TSV I – Markkleeberg I 0:2 (13:25; 11:25)
TSV I – TSV II 1:2 (17:25; 25:18; 9:15)
TSV I – Engelsdorf I 0:2 (16:25; 14:25)

Die zweite Mannschaft blieb heute im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Im ersten Spiel trafen sie auf VC Pegau. Da kamen sie nicht so richtig rein. Auch Neuzugang Laura musste sich erstmal an die Turnieratmosphäre gewöhnen. Im zweiten Spiel gegen TSV I zogen sie ihr sicheres Spiel durch und gewannen dieses Spiel verdient. Im dritten Spiel machten sie es selber spannend. Sie starteten stark gegen Colditz I, gerieten am Ende in einen Rückstand von 21:24 und drehten
den Satz noch mal 26:24. Im zweiten und dritten Satz jedoch ergaben sich die Mädels den Colditzern.

TSV II – Pegau 0:2 (17:25; 18:25)
TSV II – TSV I 2:1 25:17; 18:25; 15:9)
TSV II – Colditz I 1:2 (26:24; 21:25; 7:15)

Die dritte Mannschaft bekam in diesem Turnier auch keinen Fuß aufs Parkett. Die Gegner waren diesmal sehr schwer, aber auch spielerisch blieben die Mädels unter ihren Möglichkeiten. Einzig die Jüngste Julia kämpfte und zeigte, welches ausbaufähige Potential in ihr steckt. Mit mehr Teamgeist hätten die drei durchaus die eine oder andere Schwäche der Gegner besser nutzen können. So waren sie mit der Beurteilung ihrer eigenen Mitspielerinnen mehr beschäftigt.

TSV III – Engelsdorf II 0:2 (12:25; 16:25)
TSV III – Delitzsch 0:2 (9:25; 10:25)
TSV III – Wurzen 0:2 (13:25; 15:25)

Das war ein rabenschwarzer Tag für die Spielerinnen, TrainerInnen und Eltern. Aber nach Rückschlägen kommen auch wieder Höhen. Zum Finale in Colditz geht jeder Satz von Null los und wir werden dort mit jeder erdenklichen Unterstützung anrücken.

Trotz großer Trainingsdefizite starke Turnierleistung

BM E-Jugend weiblich dritte Runde am 9. März 2008 in Colditz

(Bericht von Jens) Die Zeichen für den Sonntag in Colditz standen schlecht. Julia fiel verletzungsbedingt aus. Anja und Toni waren zwei Monate durch Schule, Krankheit und Urlaub kaum beim Training. Die einzige, die regelmäßig trainiert hatte, war Lisa. In der zweiten Mannschaft sah es nicht besser aus. Tine fiel aus und Franzi konnte durch einen Schwimmwettkampf nicht nachnominiert werden. Somit standen keine Auswechselspieler zur Verfügung.
Schon früh sollte es losgehen. Um 7.00 Uhr trafen sich die Mädels noch nicht so ganz in Hochstimmung an der Halle. Während der Autofahrt besserte sich das jedoch zusehends dank der Heimspiel-CD der ersten Damenmannschaft. Frühzeitig kamen wir an der Spielhalle an. So konnten wir uns in Ruhe warm machen und einspielen.
Die erste Mannschaft sollte heute auf fünf Gegner treffen. Der erste hieß SSC Leipzig. Die Mannschaft ist ein Anhängsel des Talentstützpunktes Engelsdorf. Es war ein schönes Aufwärmspiel für das folgende Highlight des Tages. Denn nun sollte es gegen den Turnierfavoriten Grimma gehen. Die Mannschaft hatte großen Respekt vor dem Team, welches erst eine Woche zuvor in der D-Jugend Sachsenmeister geworden war. Der erste Satz war dementsprechend zurückhaltend. Obwohl von unserer Seite offensiv gespielt wurde und sich schöne Spielzüge entwickelten, machte am Ende Grimma den Punkt, die einen fast
fehlerfreien ersten Satz ablieferten. Im zweiten Satz war der Respekt geschmolzen. Mit Spielwitz versuchten die TSV-Mädels Grimma auszuspielen, was auch ein paar Mal gelang. Deren Feldabwehr und Angriffsspiel sind jedoch aktuell von keiner Mannschaft dieser Altersklasse im Bezirk zu schlagen. Leider verletzte sich beim Punktestand von 9:22 eine Grimmaer Spielerin, die hoffentlich bis zum Finale wieder fit sein wird. Im dritten Spiel ging es gegen Wurzen.
Das Team ist noch recht jung und braucht viel Übung. Jedoch bestrafen solche Mannschaften mangelnde Konzentration. Die eine oder andere kleine Konzentrationshilfe in den Auszeiten hilft da Wunder und so wurde das Spiel klar gewonnen. Im vorletzten Spiel mussten die drei Mädels ohne den Trainer antreten, da parallel die zweite Mannschaft spielte. Im ersten Satz fehlte ihnen offensichtlich der Lenker, denn Rackwitz erhielt zu viele kleine Punkte. Im zweiten Satz waren sie dann selbständiger, so dass der Gegner nur noch wenige Punkte bekam. Im letzten Spiel gegen Colditz hatten wir eine Rechnung zu begleichen. Da sie bei der U13-Bezirksmeisterschaft knapp unsere erste Mannschaft geschlagen hatten und auch die 2. Mannschaft der U14 (mit Theresa)
sich gegen Colditz nicht durchsetzen konnte, waren die grünen Mädchen etwas überheblich geworden. Darum sollte ihnen nun deutlich ihre Grenze aufgezeigt werden. Mit 8:0 gelang im ersten Satz ein guter Start. Dann brach die Geschenkewut beim TSV aus. Demzufolge durften die Mädels wieder kleine Pflichtaufgaben erledigen, zum Spaß der Colditzer und des Engelsdorfer Schiedsgerichts. Diese Schmach verfehlte nicht den gewünschten Effekt. Im zweiten Satz halbierte sich die Fehlerquote und Colditz wurde zu reinen Statisten degradiert. Die drei Mädels spielten an diesem Sonntag ihr bisher bestes Vorrundenturnier. Sie traten als geschlossene Mannschaft auf, schlugen zu 60 % Sprungaufgaben, setzten konzentriert die Trainervorgaben um und konnten ihr Angriffsspiel effektiver gestalten. Nach der Vorrunde liegen wir auf Platz drei und spielen damit um die Plätze 1 bis 8. Bis zum Finale in drei Wochen haben wir noch viel zu tun, aber die Teameinstellung stimmt optimistisch, dass gesteckte Saisonziel zu erreichen.

TSV I – SSC Leipzig 2:0 (25:5; 25:7)
TSV I – VV Grimma 0:2 (6.25; 11:25)
TSV I – 1. VSV Wurzen I 2:0 (25:14; 25:8)
TSV I – TSV Rackwitz (25:17; 25:7)
TSV I – VV DJK Colditz (25:10; 25:5)

Für die zweite Mannschaft standen heute vier Gegner auf dem Plan. Als erstes ging es gegen TSV Rackwitz. Der erste Satz konnte deutlich gewonnen werden. Im zweiten Satz lief aber nix mehr. Kaum eine Aufgabe fand das gegnerische Feld und die Motivation bei Rackwitz stieg zusehends. So etwas nennt mensch, den Gegner stark machen.
Folgerichtig wurde der zweite Satz abgegeben. Im zweiten Spiel gegen Krostitz sollte das nun besser werden. Doch leider weit gefehlt. Unkonzentriert und launisch gingen die Mädels in das Spiel. Besonders unsere Jüngste auf dem Feld zeigte sich in diesem und dem folgenden Spiel mal wieder als Wackelkandidat, obwohl sie, wenn sie sich zusammenriss, viele schwere Bälle noch erlaufen konnte und mit ihren Aufgaben für Assjubel sorgte. Auch Steffi hatte sichtlich Mühe, die Konzentration zu halten. Die einzigste, die verhältnismäßig ruhig, manchmal zu ruhig blieb, war Eugie. Leider gingen auch das dritte Spiel gegen SSC, in dem drei von vier Satzbällen verschlagen wurden, und das vierte gegen Colditz an die Gegner. Gerade im letzten Spiel wollte sich Theresa revanchieren, aber es konnte keine geschlossene Mannschaftsleistung mehr gebracht werden.
Spielerisch haben sich die Mädels enorm gesteigert. Beispielsweise Steffi bekommt nun die Aufgabe von oben hin, die, wenn sie rüber kommt, meistens ein direkter Punkt ist, nur leider gelingt es NOCH zu wenig. Alle Spiele gingen sehr eng aus. Mit einem guten Zusammenhalt in der Mannschaft und voller Konzentration hätten alle vier Spiele gewonnen werden können. Vielleicht gelingt uns das zum Finale, wenn es um die Plätze 9 bis 14 geht, verstärkt durch jemanden, der für Ruhe und Ordnung im Team sorgt.

TSV II – TSV Rackwitz 1:1 (25:18; 20:25)
TSV II – SV Krostitz 0:2 (20:25; 21:25)
TSV II – SSC Leipzig 0:2 (27:29; 18:25)
TSV II – VV DJK Colditz 0:2 (22:25; 23:25)

24. Februar 2008: U13-Bezirksmeisterschaften Teil II in Pegau

(Bericht von Jens) TSV I wurde am zweiten Turniertag mit Sally vergrößert. Im ersten Spiel starteten erstmal Theresa und Franzi gegen Colditz I. Obwohl beide in den Winterferien fleißig trainiert hatten, konnte die Trainingsleistung noch nicht ins Spiel mitgenommen werden. Knapp aber durch viele Aufgabefehler verständlich gingen beide Sätze an Colditz. Im zweiten Spiel ging es gegen Markkleeberg II. Im ersten Satz wurde genauso weitergespielt wie gegen Colditz. Daraufhin wurde gegen Ende Sally eingewechselt, um Ruhe in die Mannschaft zu bringen und Theresa etwas Zeit zur Beruhigung zu geben. Das ging gut auf, denn im zweiten Satz konnten Sally und Franzi bis zur Mitte gegenhalten. Bevor dieser kippen konnte, kam Theresa gestärkt aufs Feld zurück und die Chance auf den Tie-Break-Sieg wurde gewahrt. Den holte sich das Team im dritten Satz geschlossen. Im Spiel gegen Engelsdorf IV spielte Sally fast von Beginn an durch und beide Sätze wurden ohne Probleme gewonnen. Gegen Grimma II wurde es im zweiten Satz noch mal spannend. Ein zwischenzeitlicher Rückstand von 8 Punkten wurde aufgeholt und zu einem Satzsieg umgemünzt. Hervorzuheben ist die Aufgabenstärke von Franziska, die ab dem Spiel gegen Markkleeberg zahlreiche Punkte im gegnerischen Feld landete. Damit rutscht TSV I auf Platz drei der Staffel und spielt in der Zwischenrunde gegen die ersten drei der anderen Staffel (Markkleeberg I, Engelsdorf I, TSV II).

TSV I – Colditz I 0:2 (21:25; 24:26)
TSV I – Markkleeberg II 2:1 (21:25; 25:22; 15:8)
TSV I – Engelsdorf III 2:0 (25:9; 25:20)
TSV I – Grimma II 2:0 (25:12; 25:22)

TSV II konnte in diesem Turnier mit einer sicheren Aufgabe glänzen, aber war deutlich zu langsam auf den Beinen unterwegs. Dieses Manko sollte im Spiel gegen Markkleeberg I und gegen Engelsdorf II das Entscheidende werden. Zuerst trafen die zwei jedoch auf Colditz II die klar besiegt werden konnten. Im zweiten Spiel war dann Markkleeberg I dran. Körperlich und altersmäßig waren die Leipzigboykottierer Nathalie und Daniela um Längen voraus. Nichtsdestotrotz kämpften die zwei und schafften zumindest das beste Vorrundenergebnis gegen den Staffelersten. Gegen Markkleeberger Fangeball gepaart mit Größenvorteil hatten die zwei jedoch kaum eine Chance. Gegen Engelsdorf II machte sich dann etwas die Erschöpfung bemerkbar und auch die bereits angesprochene Fußlahmheit. So konnte zwar der erste Satz gewonnen werden, der zweite und folgende dritte Satz wurde in den Leipziger Osten abgegeben. Im letzten Spiel trafen die zwei auf Grimma I, die sie wiederum deutlich besiegen konnten. Durch den Nichtantritt von Wurzen konnte TSV II auf den dritten Platz in ihrer Staffel klettern und haben sich somit auch bereits für das Finale qualifiziert und treffen in der Zwischenrunde auf Platz eins bis drei der anderen Staffel. (Pegau, Colditz I, TSV I).

TSV II – Colditz II 2:0 (25:20; 25:12)
TSV II – Markkleeberg I 0:2 (25:15; 25:16)
TSV II – Engelsdorf II 1:2 (25:21; 21:25; 10:15)
TSV II – Grimma I 2:0 (25:20; 25:10)

TSV III hatte nun zwar schon etwas mehr Trainingserfahrung als beim ersten Anlauf und die Aufgaben klappten bereits sicherer, aber zwei neue Mädels, Julia und Viktoria vergrößerten das Team. Beide noch 97er Jahrgang und auch erst wenige Wochen dabei schlugen sie sich schon recht tapfer. Im ersten Spiel trafen die vier auf Engelsdorf III, die erstaunlich leicht besiegt wurden. Im zweiten und dritten Spiel waren die Gegner jedoch noch zu übermächtig, denn da hatte bereits die erste Mannschaft so ihre Schwierigkeiten: Colditz I und Pegau. Das letzte Spiel wurde direkt gewonnen, da Rackwitz aufgrund von Spielerausfall nicht antreten konnte. Das Team blieb damit stabil auf dem 5. Platz und trifft somit zur Zwischenrunde in Wurzen auf Delitzsch, Engelsdorf II und Wurzen.

TSV III – Engelsdorf III 2:0 (25:21; 25:13)
TSV III – Colditz I 0:2 (7:25; 17:25)
TSV III – Pegau 0:2 (25:7; 25:8)
TSV III – Rackwitz 2:0 (25:0; 25:0)

Im Großen und Ganzen können wir mit der Vorrunde zufrieden sein. Wir konnten alle Kinder einsetzen, bis zur Zwischenrunde werden sicher noch weitere Mädchen dazu stoßen. Aufgabensicherheit, aber ebenso saubere Technik und gezieltes Spiel werden die Schwerpunkte für die nächsten Trainingseinheiten.

Es spielten:
TSV I mit Theresa, Franziska, Sally;
TSV II mit Daniela und Nathalie;
TSV III mit Michelle, Theresa, Viktoria und Julia

TSV-Mädels starten stark in die U13-Bezirksmeisterschaften

(Bericht von Jens) Zu den diesjährigen Bezirksmeisterschaften starten wir mit drei Mädchenmannschaften. An vier Turniertagen werden die besten Teams ermittelt.

27. Januar 2008 in Colditz

TSV I mit Kapitän Theresa und Franziska spielen gleich zu Beginn gegen die dritte Mannschaft des Talentstützpunktes Engelsdorf. Diese sind keine große Hürde und so gewinnen sie verdient beide Sätze. Im zweiten Spiel geht es gegen TSV III vereinsintern. Leider verletzt sich eine Spielerin von TSV III zu Beginn, so dass das Spiel abgebrochen werden muss und auch hier beide Sätze an TSV I gehen. Im dritten Spiel ist Rackwitz an der Reihe. Zu Beginn noch recht verhalten, gehen gleichmäßig die Punkte an beide Seiten. Doch nach und nach können wir uns absetzen und holen uns den ersten Satz. Mitte des zweiten Satzes hören wir auf, Druck zu machen, verschlagen reihenweise Aufgaben und spielen gedankenlos den Ball rüber bis zur Auszeit des Trainers. Ab da läuft wieder alles wie am Schnürchen mit druckvollen Aufgaben und gut herausgespielten Bällen in die Lücken im Rackwitzer Feld, und so geht auch der Satz auf das TSV-Konto. Im letzten Spiel soll es noch einmal spannend werden. Pegau steht uns gegenüber und damit der erfahrene Pegauer Trainer, der bereits TSV I genauer kennt. Vielleicht als kleines Geschenk an Pegau gedacht, spielen die Mädels eine Spielflussübung mit dem Gegner. Das nutzen die Pegauer und können sich frühzeitig absetzen. Die aufkommende Frustration hemmt das Spiel der beiden Mädels und es schleichen sich weitere Fehler ein. Damit geben sie den ersten Satz deutlich ab. Im zweiten Satz siegt aber der Kampfgeist über den inneren Schweinehund und sie fangen an loszulegen. Zwar nicht ganz so deutlich wie der erste Satz, aber doch verdient drehen sie den Spieß um. Auf zum Tie-Break. Hier behalten die zwei Mädchen nun von Anfang die Kontrolle und gewinnen klar diesen Entscheidungssatz.

TSV I – Engelsdorf III 2:0 (25:13; 25:12)
TSV I – TSV III 2:0 (25:5; 25:0)
TSV I – Rackwitz 2:0 (25:16; 25:13)
TSV I – Pegau 2:1 (14:25; 25:17, 15:5)

Die zweite TSV-Mannschaft erwischt nicht den besten Start. Zu Beginn geht's gleich gegen die erste Mannschaft von Engelsdorf ran. Mit einer Spielerin besetzt, die bereits U15 mitgespielt hat, haben es Kapitän Nathalie und Daniela, unsere Jüngste im Satz schwer. Besonders die Annahme will nicht so recht gelingen und auch bei der Aufgabe schleichen sich Fehler ein. Aber so geht es oft los. Wichtig ist die Steigerung. Und die kommt im zweiten Satz. Konzentriert in allen Spielelementen können die zwei gegenhalten und müssen sich am Ende nur sehr knapp für dieses Mal geschlagen geben. Das zweite Spiel hat die Mannschaft frei, da Reudnitz mal wieder unentschuldigt nicht antritt. Im dritten Spiel geht es gegen Delitzsch. Hier kommen die zwei Kleinen richtig in Fahrt. Sichere Aufgabe und gut platziertes Spielen sichern
den beiden zwei deutliche Satzgewinne. Im letzten Spiel ist noch mal volle Konzentration und Kraft gefragt. Wurzen I heißt der Gegner. Der erste Satz wird ins Muldental abgegeben. Auch der zweite sieht danach aus. Doch dann schaffen die beiden, trotz vier Punkte Rückstand im letzten Drittel des Satzes, die Wende und sichern sich die Chance im Tie-Break. Doch hier müssen die zwei der Anstrengung und ihrem noch geringen Alter Tribut zollen und geben diesen dritten Satz knapp ab.

TSV II – Engelsdorf I 0:2 (14:25; 22:25)
TSV II – Reudnitz 2:0 (25:0; 25:0)
TSV II – Delitzsch 2:0 (25:11; 25:11)
TSV II – Wurzen I 1.2 (17:25; 25:21; 12:15)

Die dritte Mannschaft startet als absoluter Außenseiter. Mit fünf Trainingseinheiten bisher haben die beiden die geringste Erfahrung von allen. Gleich im ersten Spiel erwischen sie einen harten Brocken. Die Konkurrenz aus demselben Verein – TSV I. Das Spiel dauert leider nicht lange, da sich Kapitän Michelle verletzt und alles nach einem Ausfall aussieht. Glücklicherweise kann sie sich erholen und ist so mit Theresa zum zweiten Spiel wieder startklar. Hier heißt der Gegner Engelsdorf IV. Die Mädchen vom Talentstützpunkt sind zwar noch klein, haben aber einen deutlichen Trainingsvorsprung. Nur nutzen können sie ihn nicht. So schaffen es die beiden Neulinge sich knapp im ersten Satz durchzusetzen. Im zweiten Satz bekommt der Ärger über die eigenen verständlicherweise noch eingeschränkten Möglichkeiten die Oberhand. Dank Selbstzweifel geht der Satz in den Leipziger Osten. In der Satzpause mit Selbstbewusstsein gestärkt geht's in den Tie-Break. Und siehe da, den holen sie sich. Vorher nicht geglaubt, ist es tatsächlich möglich, der erste Sieg und es ist nicht der letzte. Im dritten Spiel dürfen die Mädels gegen den Nachwuchs II des
Bundesligisten aus Grimma ran. In zwei nervenaufreibenden Sätzen bezwingen die beiden TSV Mädels ihre Gegner. Das vierte und letzte Spiel sollte richtig schwer werden. Eine Schiedsrichterin, die sehr streng auf beiden Seiten auf die Technik achtet – zu Recht wohlgemerkt, macht es den Spielerinnen schwer ihr Spiel durchzuziehen, da die technischen Elemente bisher nur spärlich ausgeprägt sind. Trotzdem gewinnen die TSVlerinnen den ersten Satz. Im zweiten und auch letztendlich im dritten Satz behalten die Neuseenländerinnen die Oberhand, die jedoch ebenso noch kräftig an einer sauber gespielten Technik feilen dürfen.

TSV III – TSV I 0:2 (5:25; 0:25)
TSV III – Engelsdorf IV 2:1 (27:25; 17:25; 15:11)
TSV III – Grimma II 2:0 (25:22; 27:25)
TSV III – Markkleeberg II 1:2 (25:23; 21:25; 8:15)

Nach diesem ersten Turniertag haben wir einen Eindruck bekommen, wo wir stehen. Alles in allem sieht es gut aus. Jedoch werden es intensive Trainingseinheiten bis zum nächsten Turniertag am 24. Februar in Pegau werden, um alle drei Mannschaften in den Spielelementen weiter voranzubringen. Zum Abschluss möchte ich den mitgereisten Eltern für die Unterstützung danken und mein besonderer Dank gilt Sascha Schwarzmüller, der als außerordentlicher Betreuer mitgekommen ist und bei parallelen Spielen die Mannschaften versorgt und motiviert hat.
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20.01.2008: U15-Bezirksmeisterschaft steht unter schlechtem Stern

(Spielbericht von Jens)

Vorwort

Zu Ausbildungszwecken starten die Mädels der U14 in die Bezirksmeisterschaft der weiblichen U15. Aufgrund der hervorragenden Leistungen im vergangenen Sommer rechnet sich das Team Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Doch sie werden vom Pech verfolgt. Im ersten Durchgang, der bereits am 30. September stattfindet, fällt die gesamte erste U14-Mannschaft durch Krankheit u.a. aus. Um trotzdem die Spiele abzusichern, spielt das zweite U14-Team (Marie-Eugenie, Jeanne-Christin, Stephanie, Theresa (U13)) und sie gewinnen an Erfahrung in zwei Spielen, da der Rest ausfällt oder verlegt wird. Den Mut braucht niemand verlieren, denn zu Beginn stellt die Staffelleiterin den Spielmodus vor, nachdem sich die besten acht Mannschaften von ursprünglich 12, später dann nur noch zehn, aus zwei Vorrundenturnieren für das große Finale qualifizieren. Also rüsten für den zweiten Spieltag am 25. November. Doch auch hier kommen Hiobsbotschaften. Julia und Anja melden sich montags krank. Am Freitag die positive Nachricht, sie füllen sich soweit, dass sie antreten können. Richtig in Topform sind sie natürlich nicht, zudem verletzt sich Julia beim Einspielen und Lisa geht es von früh an nicht gut. Nicht die besten Voraussetzungen um sechs Spiele durchzustehen. Da Wurzen I durch Krankheit fehlt, sind noch fünf Spiele zu bestreiten. Gleich zu Beginn zwei der schwersten Spiele gegen Engelsdorf und Markkleeberg. Es stehen zu keinem Zeitpunkt alle vier Stammspielerinnen auf dem Feld. Und die die draufstehen, tun es zum großen Teil auf wackligen Beinen. Die Mädels beißen die Zähne zusammen, gewinnen zwei von fünf Spielen und landen damit auf Platz sieben der Vorrunde. Ein akzeptables Ergebnis unter den genannten Bedingungen. Damit sind wir im großen Finale. Pustekuchen!
Da durch unsere Schwächephasen sowohl die zweite Wurzener Vertretung auf Platz fünf gerutscht und deren erste Vertretung nicht unter den ersten acht zu finden ist, ändert die Staffelleiterin im stillen Kämmerlein den Spielmodus - nun sollen die ersten fünf das große Finale bestreiten und alle anderen ein kleines Finale. Schriftlich festgehalten ist selbstverständlich keine der Modusansagen, da dies die Wurzener Staffelleiterin nicht für nötig erachtet. Auch die offizielle Information über diese Modusänderung kommt „pünktlich“ am Finaltag kurz vor der Eröffnung in der TrainerInnenrunde. Für Engelsdorf als Ausrichter, deren Halle gesperrt ist, springt Wurzen selbst ein, informiert aber mit max. 36 Stunden Vorlaufzeit extrem knapp die teilnehmenden Vereine über die Ortsverschiebung.
Trotz dieser widrigen Bedingungen entscheiden sich die enttäuschten Mädels, an dem Finale teilzunehmen und Haltung zu bewahren. Mit Anja, Julia und Antonia aus dem ersten U14-Team und Stephanie und Marie-Eugenie aus dem zweiten Team wollen sie das bestmögliche herausholen. Sie dürfen locker aufspielen und Neuerlerntes ausprobieren. Vor Ort fehlt wiederum Wurzen I und hat Grimma II nur drei Spielerinnen dabei. Grimma II darf unter Einvernehmen aller TrainerInnen unter den besten fünf außer der Wertung spielen. Der Vorrunden 6. bis 10. exklusive Wurzen I spielen um Platz 6 bis 9.

Finaltag

Im ersten Spiel treffen die TSV-Mädels auf die Vertretung aus Borna, der sie am 30.9. 0:2 unterlagen. Wie jedes Turnier starten wir müde in den ersten Satz, den wir trotzdem für uns entscheiden können (Anja, Julia, Antonia, Stephanie). Im zweiten Satz sind wir aufgewacht und machen sowohl im Angriffsspiel als auch mit starken Stand- wie ersten Sprungaufgaben ordentlich Druck (mit Marie-Eugenie für Stephanie). Dies zeigt Wirkung, und so erhalten die Bornaerinnen nur wenige Punkte. Die erste Revanche ist geglückt. Im zweiten Spiel müssen die Mädels gegen Engelsdorf II ran. Große langgewachsene Mädchen, die da den TSVlerinnen gegenüberstehen. Den ersten Satz dominieren wir deutlich (mit Marie-Eugenie). Im zweiten Satz tritt eine Gott-sei-Dank seltener gewordene Krankheit im TSV-Spiel auf. Das Abschalten. Egal was der Trainer draußen sagt und wie schlecht der Gegner spielt - wir können das unterbieten. Standvolleyball vom Feinsten. Zudem verletzt sich Marie-Eugenie am Finger und muss ausgewechselt werden. Somit geben wir den zweiten Satz ab. Nun muss es der Tie-Break richten. Klare Traineransage: Wir wollen zuerst acht Punkte und damit zuerst zum Wechsel gehen. Marie-Eugenie kommt zurück aufs Feld und langsam kommen die TSV-Mädels in Stimmung. 8:7 für den TSV und nun ist kein Halten mehr. Der Siegeswille ist allen Mädchen ins Gesicht geschrieben und sie nehmen Engelsdorf souverän die Chancen.
Das letzte Spiel ging gegen Engelsdorf III. Hier durfte noch einmal besonders risikoreich an der Aufgabe getüftelt werden, was zu Punktverlusten führte und zu einem knappen ersten Satzgewinn, der nie ernsthaft gefährdet war, da der TSV immer die Nase vorne hatte (mit Stephanie). Im zweiten Satz spielten die Mädels sich einen komfortablen Vorsprung heraus und es kam für Julia Marie-Eugenie noch einmal zum Einsatz.
Mit einer guten Teamleistung, starkem Aufgabenspiel aller fünf Mädchen, einer beweglicher gewordenen Annahme und Feldabwehr und neu hinzugekommener Blockarbeit konnten die Mädels verdient das kleine Finale gewinnen und den anderen Mannschaften zeigen, dass der endgültige sechste Platz bei den U15-Bezirksmeisterschaften nicht das reale Leistungsvermögen der Mädels wiedergibt. Mögen die zukünftigen Bezirksmeisterschaften mit mehr fairem Engagement und klaren vorher schriftlich festgelegten Regeln ausgetragen werden im Sinne aller Kinder.

Spiele:
TSV Leipzig 76 – SV Einheit Borna: 2:0
TSV Leipzig 76 – Engelsdorf II: 2:1
TSV Leipzig 76 – Engelsdorf III: 2:0

Für den TSV an allen drei Turniertagen haben folgende Mädels gekämpft:
Anja, Julia, Antonia, Lisa, Marie-Eugenie, Stephanie, Jeanne-Christin (alle U14), Theresa (U13)

09.12.2007: U14 setzt Training spielerisch um

(Spielbericht von Jens) Am 2. Advent ging es zur zweiten Vorrunde der Bezirksmeisterschaften U14 weiblich nach Engelsdorf. Wiederum starteten wir mit zwei Mannschaften wie bereits zur ersten Runde am 4. November in eigener Halle.
In den letzten Monaten gab es im Training viele Veränderungen. So haben alle Spielerinnen einen gewaltigen Nachholbedarf, der zunehmend abgebaut wird. Im ersten Spiel hieß der Gegner für TSV I, die zweite Vertretung der Neuseenländer. Da der Trainer gleichzeitig TSV II beim Spiel betreute, war das Team im ersten Satz auf sich gestellt, was kein Problem darstellen sollte. Dabei rechnete keiner mit der Sonntagsmüdigkeit unserer Mädels. Der erste Satz wurde gegen eine sowohl körperlich als auch spielerisch klar unterlegene Mannschaft mit vielen Fehlern in Aufgabe, Annahme und Spiel übers Netz mit 22:25 verschenkt. Dabei ist Weihnachten erst in zwei Wochen. Nach klaren Worten in der Satzpause durch Coach Jens Hübel wurde nun gezeigt, wer Herrin auf dem Feld ist und der Satz deutlich mit 25:13 gewonnen.
Im nächsten Spiel trafen die Mädels um Kapitän Anja auf den aktuellen Tabellenführer Markkleeberg I. Hier wollten wir in der Vorrunde unseren wirklichen Stand herausfinden. Spielerisch starteten wir in den ersten Satz recht aufmerksam mit ordentlicher Annahme und Zuspiel, jedoch wollte uns einfach kein Punktgewinn glücken. So wurde der Gegner lange zweistellig, bis wir unsere ersten Punkte machten. Ab da ging es ausgewogen hin und her. Die deutliche Führung ließen sich die Mädels aus dem Leipziger Vorort nicht mehr nehmen. Im zweiten Satz starteten wir nun durch. Diesmal waren wir zuerst zweistellig. Aber ab einem völlig verschlafenen Ball auf unserer Seite lief gar nichts mehr. Die eigene Wehrlosigkeit gepaart mit technisch unsauberem Spiel der Markkleeberger Mädchen (Mischung aus Handball und Basketball, damit haben wir seit mehreren Jahren immer wieder zu kämpfen) führte zur nächsten Satzniederlage.
Im dritten Spiel des Tages hieß es, gegen die zweite Mannschaft aus Engelsdorf anzutreten. Diese gaben sich sehr überheblich, was die TSV-Mädels jedoch nur anstachelte, erst recht stark aufzuspielen. Endlich im Turnier angekommen, spielten Anja, Julia und Toni nun ihr eigenes Spiel und holten sich mit 25:15 den ersten Satz ohne Probleme. Nach Zielvorgabe durch den Strippenzieher (die bisher meist misslang), den Gegner nun unter 15 Punkten zu lassen, gelang ein 25:14 und holte die Nasen des Talentstützpunktes aus den Wolken auf den Boden der Realität zurück.
Im letzten Spiel trafen wir auf die zweite Vertretung. Diesmal kam Lisa zum Einsatz, die sich am Vortage eine Knöchelverletzung zuzog und daher bisher am Spielfeldrand blieb. Trotzdem spielte sie fehlerfrei und platzierte alle 16 Aufgaben im Feld des TSV II.
Für die Mannschaft I lässt sich sagen, dass sowohl in Annahme und Feldabwehr sich Verbesserungen zeigen, jedoch mit der Aufgabe ca. 30 % der Punkte an den Gegner verschenkt werden und im Angriffsspiel und Arbeit am Netz noch große Reserven liegen. Bisher wird zu viel geguckt, wie der Gegner spielt, als sein eigenes Spiel dem Gegenüber aufzudrücken. Schön ist zu sehen, dass zunehmend ein Teamgeist entsteht, der für die Mannschaft in Zukunft auch in schweren Situationen eine zusätzliche Unterstützung ist.

Die zweite Mannschaft des TSV hatte gleich zu Beginn einen schweren Gegner. Mit Engelsdorf I trat eine Mannschaft an, die zwar nicht druckvoll, dafür aber recht konstant spielen kann. Somit blieben wir im ersten Satz chancenlos, im zweiten Satz konnten wir zumindest mehr Punkte holen. Im zweiten Spiel trafen wir auf die zweite Mannschaft der Muldentaler Cornflakeshersteller. Im ersten Satz hatten wir immer die Nase vorne und gewannen diesen Satz verdient mit 25:20. Im zweiten Satz jedoch fing das Team an rumzualbern und so fielen zu viele Bälle ins eigene Feld. Mit der Aufgabe wollte es auch nicht mehr so klappen, so dass die Wurzener Mädchen den Satz für sich entscheiden konnten.
Als nächstes trafen die Mädels um Kapitän Eugenie auf die erste Mannschaft aus Neuseenland, die noch eine Nummer zu groß ist. Das vierte Spiel gegen unsere eigene Mannschaft sollte etwas Spannung versprechen. Sind vereinsinterne Duelle meist überraschend ausgeglichen. Die Konzentration war jedoch völlig abhanden gekommen. Im zweiten Satz verletzte sich Eugenie bei der Annahme und musste ausgewechselt werden und war bis zum Turnierende außer Gefecht gesetzt. Das ganze Team wünscht ihr: Gute Besserung!, auf dass sie sich schnell wieder erholt.
Was auch immer bisher in den Mädchen vorging, im letzten Spiel waren sie plötzlich konzentriert. Vielleicht lag es an der überschüssigen Energie, die abgebaut werden musste, vielleicht wollte die Mannschaft für Eugie noch mal richtig aufdrehen oder die Trainingseinheiten der letzten Wochen, waren spät, aber endlich im Kopf angekommen. Sicher eine Mischung daraus. Engelsdorf III hieß der Gegner, den es zu bezwingen galt. Mit Tine nun als Kapitän auf dem Feld, Stefanie und unserer Jüngsten an diesem Tag Theresa (noch U13), gelang ein schönes Spiel. Alle drei bewegten sich zum Ball, die Annahme und Feldabwehr kam dosiert aus den Beinen, alle versuchten oft dreimal zu spielen, was mit Punkterfolg gekrönt wurde, die Aufgaben flogen ins Engelsdorfer Feld und so holten sich die Mädchen den ersten Satz verdient 25:22. Nun wollten die Mädchen auch den Spielsieg. Mit einem tollen Teamgeist und guten Aufgaben starteten die drei in den zweiten Satz. Zahlreiche Asse ließen die Mannschaft jubeln. Verdient zogen wir davon und auch die nun dazu stoßende Engelsdorfer Trainerin und deren Fanblock konnte die 25:19 Niederlage für den Talentstützpunkt nicht mehr abwenden.
Für die zweite Mannschaft scheint das Tal durchschritten und Trainingsmühen werden mit Turniererfolgen belohnt. Die Aufgabe wird konstanter. Die Annahme besonders von Eugie, aber auch die Bewegung zum Ball aller Mädels nimmt Fahrt auf. Auf so einer Mannschaftsleistung kann in den nächsten Trainingseinheiten gut aufgebaut werden.

Nächsten Freitag ist Weihnachtsturnier für die Mädchen der U13 und U14 und kommenden Sonntag geht es zu einem Bundesligaspiel nach Grimma (2. Bundesliga Damen, da der VC Leipzig lieber in der Woche abends spielt) mit anschließendem Eisgenuss.
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