TSV Leipzig 76

Spielberichte der Saison 2008/09


11.10.2008: Die Jungen Wilden auf Augenhöhe mit den Favoriten der Bezirksliga Leipzig

Am vergangenen Wochenende trat der TSV Leipzig 76 II sein letztes Heimspiel 2008 in eigener Halle an.

Die Mannschaft um den Kapitän Steffen Lösche stellte sich zunächst dem Team aus Bad Düben II .

Von Beginn an wurde um jeden Ball gekämpft, so dass sich der TSV einen guten Vorsprung erarbeiten konnte. Wie gewonnen so zerronnen schmolz dieser aber durch eigene leichte Fehler wieder dahin und brachte den Gegner wieder ins Spiel. In einer spannenden Endphase gelang es aber der Heimmannschaft sich in Satz 1 und 2 durchzusetzen. Mit Begin des 3.Satzes wendete sich das Blatt. Diesmal konnte sich keiner der beiden Teams absetzten. Vom Glück verlassen musste sich der TSV in Satz 3 geschlagen geben. Der 4.Satz sollte besseres bringen. Man beschwor sich auf den Siegeswillen der Jungen Wilden, deren 5-Satz-Statistik des letzten Jahres durchaus eine positive aufweist. So konnte man sich erneut einen Vorsprung verschaffen der aber ebenso schnell durch Unkonzentriertheiten in der Annahme verschenkt wurde. In einer turbulenten Endphase musste sich der TSV erneut geschlagen geben und wie so oft musste der 5.Satz den Sieger ermitteln. Bad Düben spielte stark auf, punktete immer wieder über die Mittelposition und verschaffte sich so den Vorteil, den man braucht um in einer so angespannten Situation einen kühlen Kopf zu bewahren. Der TSV kämpfte sich noch heran konnte aber dem effizienteren Angriffskombinationen des Gegners in dieser Phase des Spiels nichts mehr entgegensetzten.

Dem Zuschauer wurde eine spannende Partie geboten in der sich ein stark aufspielender Gastgeber einem ebenso stark spielendem Gast geschlagen geben musste.

Mit neuem Mut trat man an das zweite Heimspiel gegen Dommitzsch an, gegen die man noch einen 4 -Satz-Sieg im Pokal 2008 zu verzeichnen hatte. Der erste Satz begann mit einem Schlagabtausch, in dem sich der TSV erfolgreich absetzten konnte. Der erspielte Vorsprung wurde in der Endphase des Satzes schmaler, reichte aber um den Gewinn desselben durchzusetzen. Nach dem Seitenwechsel hatte nun auch der Gastgeber das Problem mit der sich in das Abendrot absenkenden Sonne. Unter erschwerten Bedingungen nahm man zwar den Kampf an unterlag aber durch leichte Fehler und einem stark aufspielenden Gegner. Satz 3 fand der Gastgeber wieder zu alter Stärke zurück und sicherte sich den Satzgewinn. In einem sehr ausgeglichenen Satz 4 entschied wohl das bessere Nervenkostüm den Sieger. Eine 14:9 Führung konnte nicht behauptet werden und führte postum durch Eigenfehler zum 15:15. Am Ende unterlag man denkbar knapp mit 23:25.

Das bessere Nervengerüst hatte nun auch Dommitzsch gleich zu Beginn des 5. Satzes. Mit 4 Fehlern in der Annahme brachte man den Gast in einen verhängnisvollen Vorteil der sich für den Ausgang desselben tödlich auswirken sollte. Trotz des Einsatzes nach 9 gespielten Sätzen gelang es nicht den Vorsprung auszugleichen. Man kämpfte sich heran aber unterlag mit 13:15.

Mit einer Nettospielzeit von 226 min, 17 Auszeiten und 36 Spielerwechseln in 10 Sätzen wurden den anwesenden Zuschauern ein Tiebreakspektakel der Extraklasse geboten, was auf spannende Rückspiele hoffen lässt.

Es spielten: Max Berger, Mirko Pinseler, Eric Langer, Thomas Arndt, Robert Schlösser, Steffen Lösche, Stefan Clauß, Rainer Mätzig, Henning Hartwich, Hendrik Püschel, Tom Pietzonka und Enrico Krosse
... nebst gefüllter Trainerbank mit Wilde-Kerle-Bändiger Mario Walden, Agent 007 Rainer Schwerdt, Hauptsponsor Wolfgang Binder und dem Berichterstatter Co-Trainer Patrick Starke

Nachtrag: Spielbericht der "Green Machine" aus Dommitzsch zum Spiel gegen den TSV: Nennt mich Ishmael

13.09.2008: Saisonauftakt beim Landesklasse–Absteiger SV Einheit Borna

Endlich ging es los: Die neue Saison 2008/2009 in der Bezirksliga Männer Sachsen!

Voller Erwartungen und einer nicht ganz so geglückten Generalprobe beim letzten Test gegen die Truppe rund um Heimi von Turbine Leipzig aus der Landesklasse sollte es nun am 13.09.2008, ganz nach dem Motto „Schlimmer kann es nicht werden“, zum ersten Auswärtsspiel zum bekannten Nachbarn aus Borna losgehen.

Bevor wir jedoch mit 5 Autos los machen konnten, gab es die erste Überraschung des Tages: Die druckfrischen Promo-Shirts. Nachdem wir sie gleich angezogen hatten und mehr als gut darin aussahen, fuhren wir in Richtung Borna. Beim üblichen „Kaffee vor dem Spiel“ kam die alte Stimmung aus der vergangenen Liga wieder auf. Unser Coach, Mario Walden, gab uns erste Instruktionen zwecks Schiedsgericht usw.

In der Halle des SV Einheit Borna angekommen, gab es in der Kabine Überraschung Nummer zwei: Die neuen Trikots für die diesjährige Saison. Außerdem bekam jeder, dem Einheitsfaktor zuliebe, ein neues Paar Sportsocken dazu.

Dank unseres Trainers hatten wir die Möglichkeit, das erste Spiel - SV Einheit Borna vs. GSVE Delitzsch - zu pfeifen und somit genügend Zeit, uns unseren ersten Gegner genau anzuschauen. Nach einem klaren 3:1 Erfolg zugunsten der Bornaer Mannschaft hatte sich schon jeder sein eigenes Bild über die Spielweise des Gegners und dessen Art, wie er mit dem Ball umging, gemacht. Ungleicher konnte der Vergleich wirklich nich ausfallen, denn wir als Aufsteiger aus der 2. Bezirksklasse sollten die Neue Saison gegen den Absteiger aus der Landesklasse eröffnen. Damit wir jedoch geschlossen unsere gewohnten Anweisungen und taktischen Vorgaben erfüllen konnten, zogen wir uns, bekannt aus der letzten Saison, zusammen mit dem Kopf der Mannschaft, Mario Walden, in die Kabine zurück. Wir schwörten uns ganz aufeinander ein und waren heiß, nun endlich auf das Feld zu kommen.

Im ersten Satz ging es mal wieder nicht ganz perfekt für uns los: nach einem 3:0 Rückstand fingen wir jedoch an, unser eigenes Spiel dem Gegner aufzuzwingen und wurden sowohl in der Durchschlagskraft der Angreifer als auch in der Annahme stärker. Wie es der Coach schon in der Auszeit mehrmals prophezeite: „ … wir spielen gut mit, aber wir spielen eben nur mit. Wir müssen mehr machen, um zu gewinnen...“ verloren wir schließlich den ersten Satz mit 25:20.

Nach allgemeinen Beruhigungen, vor allem um das aufgeheizte Gemüht des B-Kapitäns Hendrik Püschel, und lautstarker Unterstützung der Auswechselbank konnten wir mit einer frischen Spielweise und mehr Disziplin in Sachen Taktische Vorgaben und Spielgestaltung den zweiten Satz mit einem klaren 25:17 für die Wilden Kerle II aus Grünau entscheiden.

Im dritten Satz jedoch wieder ein umgekehrtes Bild: Wir starteten mit vielen leichten, eigenen Fehlern, verschlugen Aufschläge nach erfolgreichem „Break“ und verteidigten die eigene Hälfte nur halbherzig. Doch wir wären nicht der die Kämpfertruppe des TSV Leipzig 76 unter Führung von Mario Walden, wenn wir uns nicht wieder gefangen hätten und einen 6-Punkte-Rückstand aufgeholt hätten. Trotz Kämpfermoral und guter Feldabwehr sollte uns die Inkonsequenz vom Anfang zum Satzende hin zum Verhängnis werden. Wir verloren den dritten Satz mehr als knapp mit 25:21.

Ein wenig geknickt, dafür aber mit mehr Mannschaftszusammenhalt und Biss, ging es wieder auf die andere Seite zu Satz 4. Wir mobilisierten die noch nicht ganz ausgereizten Kräfte und machten viel Druck über alle drei Angriffspositionen, vor allem Mitte und Außen fanden dank sicherer Annahmeleistungen immer besser ins Spiel zurück. Es sollte fast zu gut sein - doch da hatten wir die Rechnung ohne das ehemalige Landesklasse-Team um einen sehr routinierten und aufschlagstarken Zuspieler gemacht. Natürlich ließ sich der SV Borna nicht einfach so schlagen. Aber dank des glücklichen Händchens unseres Trainers beim mehrmalige Auswechseln bei eigenem Aufschlag konnten wir ein 25:23 zwar nicht sicher, dafür jedoch erfolgreich für uns verbuchen.

Jetzt ging es in die absolute Endkampfphase. Wenn nicht jetzt, wann dann! Das Glück hatte uns allerdings nach fast 2 Stunden Spielzeit leider verlassen, die Beine waren auch schwer. Wir wechselten nach einem 8:3 Rückstand die Feldhälften. Wir taten unser Möglichstes, um zu gewinnen - doch auch der Manager neben dem Feld, an der Seitenauslinie, in der Trainerzone konnte nix machen, als die Bälle meist in die Zone als Blockabpraller oder Sicherungsfehler in unser Feld trafen. 15:11 haben die Wilden Kerle II knapp verloren und leider das Unmögliche doch nicht geschafft und somit die dritte Überraschung nicht auspacken und genießen dürfen.

Im ersten Spiel der Saison gegen den Absteiger aus der Landesklasse SV Einheit Borna spielten: Steffen Lösche, Hendrik Püschel, Thomas Arndt, Eric Langer, Mirko Pinseler, Robert Schlösser, Rainer Mätzig, Enrico Krosse, Daniel Binder, Henning Hartwich, Tom Pietzonka, verletzt: Steffan Clauß, nicht anwesend: Co - Trainer Patrick Starke sowie die beider Zuspieler Maximilian Berger und Udo Chmelarz

Mario Walden Eric Langer
Trainer TSV Leipzig 76 II         
Libero und Schreiberling

06.09.2008: Intercup 2008

Die 18. Auflage ist zu Ende und sicherlich sind die Organisatoren und die Halle bei der Rekordbeteiligung an ihre Grenzen gestoßen, doch uns, "Den Wilden Kerlen 2", hat es gut gefallen. Auch von meiner Seite allen Helfern ein herzliches Dankeschön und allen Gästen eine guten Saisonstart ins Spieljahr 2008/2009!
Mario Walden Trainer TSV Leipzig 76 II (Aufsteiger 2. Bezirksklasse in die Bezirksliga Leipzig)

Es ist Samstag der 06.09.2008. Wir haben es 9.00 Uhr morgens. Zeit für den 18. Intercup des TSV Leipzig 76.
Auf 3 Feldern wird von 10 Damen- und 11 Herrenmannschaften um den begehrten Pokal gespielt. Wir als „Die Wilden Kerle 2“ (TSV II) sind natürlich auch dabei.
Nach der obligatorischen Eröffnung wurden die Vorrundengruppen ausgelost. In unserer Gruppe spielte neben uns auch der VC Leipzig IV, Potsdam und Nordhausen.

Bevor wir jedoch spielen konnten, mussten wir erst einmal das erste Gruppenspiel pfeifen. Potsdam gewann 2:0 gegen Nordhausen. Dann waren wir endlich an der Reihe, gegen Liganachbarn VCL mussten wir als erstes ran.
Durch den kompletten Ausfall unserer Stammabteilung Mittelblock (Stefan und Mirko) sowie der arbeitsbedingten Verhinderung von Kapitän Steffen Lösche waren gute Leistungen der „zweiten Reihe“ gefragt. Gleichzeitig galt es unseren Neuzugang Henning in die Mannschaft zu integrieren.
Das Spiel wurde souverän von uns, den Wilden Kerlen, gewonnen. Großen Anteil hatte dabei unser „Leih-“ Spieler Heinrich (spielt sonst in der dritten tschechischen Liga), der durch seine aggressiven Sprungaufschläge und Angriffsschläge dem Gegner ziemlich zusetzte und im Außenangriff ein sehr guter Ersatz für Steffen war.

Das nächste Spiel war für uns dann gegen die späteren Turniersieger, der Regionalligamannschaft aus Nordhausen. Wir hielten im ersten Satz gut mit, doch durch Unkonzentriertheit und der einen und anderen Fehlentscheidung durch den Schiedsrichter im zweiten Satz gingen beide Sätze nach Nordhausen. Der zweite Satz mit einem Stand von 25:18 dann auch recht deutlich. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dies die Entscheidung im Kampf um den Staffelsieg war.

Dann spielte Potsdam gegen den VCL und durch ein taktisches Eigentor auf Seiten der Potsdamer, indem diese im ersten Satz mit ihrer B-Mannschaft aufliefen, ging das Spiel 1:1 aus und brachte uns die Chance noch vorne mitspielen zu können.

Das Spiel gegen Potsdam war schon eine Vorentscheidung in Hinsicht auf die späteren Platzierungsspiele. Wer dieses Spiel verliert konnte nur noch um die Plätze 7-9 spielen. Wir gingen taktisch neu eingestellt (langsame Floatbälle auf den Zuspieler- und Diagonalangreiferlaufweg statt harte Sprungaufschläge) und mit der Entschlossenheit unbedingt zu gewinnen in dieses Spiel. Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung, besonders im Block und Feldabwehr, wurde „Schloss“ zum Matchwinner. Eingewechselt zum Aufschlag, brachte er die Annahme von Potsdam in Schwierigkeiten und verstärkte gleichzeitig die eigene Feldabwehr. So haben wir nach dem Gewinn des ersten Satzes (25:22) auch den zweiten Satz nach einem 17:20 Rückstand noch 25:23 für uns entscheiden können. Es war ein knappes Spiel, welches jedoch zur Freude von uns 2:0 ausging.

Jetzt hatten wir auf einmal sogar die Chance Staffelsieger zu werden. Allerdings benötigten wir dazu die Schützenhilfe vom VCL. Gewinnt der VCL gegen Nordhausen mindesten einen Satz, wären wir Erster der Staffel. Aber Nordhausen gewann leider 2:0.

Nun waren alle Spiele in der Vorrunde gespielt und es wurde abgerechnet. Auf den letzten Platz der Gruppe war der VCL mit nur einem Satzgewinn, dann kam Potsdam die 3. wurden. Aber vorne wurde es noch einmal spannend. Denn wir lagen satzgleich mit Nordhausen auf den beiden vorderen Plätzen. Nach der Endabrechnung war es dann offiziell.

Den Gruppensieg sicherte sich die Mannschaft aus Nordhausen, die mit nur 5 „kleinen“ Punkten Vorsprung in die Finalrunde einzog. Wir trauerten etwas dem zweiten Satz gegen Nordhausen nach (siehe oben). So ging es für uns nun um die Plätze 4-6. Mit den Mannschaften von der TSG Markkleeberg und Gößnitz hatten wir es wieder mit zwei höherklassigen Mannschaften zu tun.

Zuerst mussten wir gegen Regionalligist Markkleeberg ran. Das deutlich erhöhte Spieltempo durch den Regionalligisten überforderte im ersten Satz sichtlich unseren Mittelblock. Gleichzeitig hatten wir in den eigenen Reihen mit den vorgenommenen Umstellungen zu kämpfen. Der von Arbeitsschluss schnell noch herbei geeilte Steffen spielte nun für unseren Gastspieler Heinrich auf Außen, Heinrich ersetzte Henne auf Diagonal und auch Patrick bekam seine Einsatzchance. Der erste Satz ging dann auch deutlich verloren.

Es musste gehandelt werden. Da keine wirklichen Alternativen zur Stärkung unseres Mittelblocks zur Verfügung standen, wurde Steffen für Enrico auf Mitte beordert.

Aber das alles nützte nichts, die Ortsnachbarn gewannen auch den zweiten Satz deutlich. Um hier wirklich mithalten zu können, fehlte wohl dann auch schon langsam die Kraft und Konzentration. Jedoch bescheinigte der Gästetrainer Hansi Kreft unserem Team enorme taktische Disziplin und große sportliche Zukunft.

In unserem letztes Spiel im Turnier ging es nun gegen Thüringenligist Gößnitz. Wir hatten uns vorgenommen noch einmal die gesamte Kraft in dieses letzte Spiel zu stecken. Dies gelang uns im ersten Satz auch recht gut. Obwohl die spielerischen Akzente etwas weniger wurden, kämpften wir und gewannen. Doch nun waren wohl auch die letzten Körner verbraucht. Im zweiten Satz häuften sich mit zunehmender Spielzeit die Eigenfehler. So unterliefen Thomas, der bis zu diesem Zeitpunkt ein tadelloses Turnier gespielt hatte, das eine und andere ungenaue Zuspiel und auch Henne war der lange Turniertag ( es war inzwischen 18.30 Uhr) deutlich anzumerken. Das Unentschieden reichte uns dennoch in der Endabrechnung den 5. Platz zu belegen. Die kleinen Punkte haben mal wieder entschieden, dieses Mal jedoch für uns.

In der Finalrunde mit Nordhausen, der 1.Herren des TSV und dem USV Halle hatten wir dann noch die Gelegenheit unserer 1. Mannschaft die Daumen zum Turniersieg zu drücken. Da alle Mannschaften 1:1 spielten, mussten zum wiederholten male die „kleinen“ Punkte über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Entscheidung ging zu Gunsten der Nordhausener aus. Unsere 1. Mannschaft belegte Platz zwei vor dem USV Halle.

Bei den Frauen gab es einen „Heimsieg“ durch unsere Regionalligavertretung. Herzlichen Glückwunsch !

Alles in allem war es ein rundum gelungenes Turnier welches von Schorchi mit viel Einsatz geleitet wurde. Vielen Dank dafür !

Rainer Schwerdt Enrico Krosse
Teamscout, der diesmal „Chef“ spielen durfte     ein geschaffter Mittelblocker

30.08.2008: Fortuna-Cup 2008

Am 30.08.2008 um 8.30 Uhr trafen wir nach 1 ½ Stunden Anfahrt in Pößneck zur 7. Auflage des Fortuna-Cups ein. Neben uns waren noch elf andere Männer-, und sieben Damenmannschaften angereist.
Unser erstes Spiel hatten wir ca. um 12.00 Uhr gegen die Jugend des SV Fortuna Pößneck. Wir konnten beide Sätze, gespielt bis 21 Punkte, deutlich für uns entscheiden und waren schon mindestens Gruppenzweiter.
Das folgende Spiel gegen VSV Jena gestaltete sich als wesentlich schwierigere Aufgabe. Nach einem 0:8 Rückstand im ersten Satz konnten wir diesen durch einen starken Kampf noch 21:14 für uns entscheiden. Im zweiten Satz wiederholte sich das Geschehen, indem wir wieder weit zurücklagen (0:5), am Ende aber durch Entschlossenheit und Siegeswille doch gewannen.
Der nächste Gegner, SV Schwarza, sollte sich jedoch als zu stark erweisen. Wir präsentierten uns beide etwa gleich stark, aber der erste Satz ging sehr knapp 22:20 an Schwarza. Im zweiten Satz hatte der TSV leicht die Nase vorn und entschied diesen 21:19 für sich. Im Tie Break erwischten wir zwar den besseren Start und behaupteten stets eine leichte Führung, zum Ende wurden jedoch die Nerven zu schwach und wir verloren 15:12.

Unser letztes Spiel an diesem Tag, brachte uns mit dem Gastgeber Fortuna Pößneck zusammen. Nach gewissen Problemen zu Beginn des ersten Satzes konnten wir jedoch die beiden Sätze sicher mit 25:19 und 25:21 gewinnen und sicherten uns für Sonntag das Spiel um Platz 5 gegen unsere Freunde vom Landesklasseteam Turbine Leipzig um Routinier Heimi.

Damit war dieser Tag aus volleyballerischer Sicht zu Ende. Am Abend wurde im Vorraum der Halle noch laut gefeiert, bis spät in der Nacht jeder zur Ruhe fand. Am nächsten Morgen konnten wir Dank des SV Pößneck mit einem sehr umfangreichen Frühstücksbuffet in den Tag starten.

Später stand dann noch das Spiel um Platz fünf gegen Turbine Leipzig auf dem Programm. Wegen einer dramatischen Verletzung auf Seiten von Turbine musste dieses jedoch im ersten Satz abgebrochen werden.
Das Finale des Turniers konnte Hermes Gera für sich entscheiden. Bei den Damen die Heimmannschaft SV Fortuna Pößneck.
Im Nachhinein muss noch einmal die professionelle, gut organisierte Ausrichtung des gesamten Turniers durch den SV Fortuna Pößneck erwähnt werden, wofür wir uns herzlich bedanken.

Für den TSV Leipzig 76 spielten: Steffen Lösche, Hendrik Püschel, Eric Langer, Thomas Arndt, Robert Schlösser, Stefan Claus, Benjamin Rost, Enrico Krosse sowie Patrick Starke

Mirko Pinseler
ein leider verletzter Augenzeuge auf der Bank „Der Wilden Kerle 2“
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