TSV Leipzig 76

Spielberichte der Saison 2007/2008


19.04.2008: Zweite Damenmannschaft beendet erfolgreich die Saison

(Bericht von Jens) Nachdem bereits zwei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Bezirksliga besiegelt werden konnten, begann das Team die ersten Vorbereitungen für die kommende Saison. Die letzten beiden Punktspiele wurden für kleine und größere Experimente genutzt. Das erste ging schief. Reudnitz III hieß der Gegner, aber der eigentliche Gegner saß im Kopf der Mädels. Und der war an dem Tag (5. April) zu stark. Die zweite Saisonniederlage galt es zu verdauen. Dabei wurde nur zwei Tage vorher ein gutes Trainingsspiel gegen den Bezirksligafünften absolviert.
Das sollte nicht im letzten Spiel passieren. Markkleeberg II als verhältnismäßig stark eingeschätzter Gegner war unser letzter (19. April). Wir reisten in den Leipziger Vorort mit Selbständigkeitsstatus beinahe komplett an. Zwar wurde das eine oder andere vergessen – so ein Trikot ist auch schwierig einzupacken, aber spielerisch waren wir fit. Zu 14, 7 und 10 war das Spiel eine schnelle Sache gegen einen erstaunlich schwachen Gegner. Daraufhin wurde noch ein bisschen gefeiert in Aufstiegs-T-Shirts mit leckerem Kuchen und Sekt. Die Testspiele gegen drei Bezirksligateams, die wir zwischendurch absolviert haben, zeigen uns, dass wir da durchaus mithalten können, aber ebenso viel Arbeit bis zur neuen Saison ansteht. Den Zeitraum bis dahin wird das Team mit Technik, Kraft, Urlaub und Arbeit am Spielsystem verbringen. Zudem werden neue Spielerinnen in die Mannschaft integriert.
Wir lesen uns im Herbst 2009 mit frischen Infos aus der Leipziger Bezirksliga. Die zweite Damenmannschaft wünscht allen Fans einen erholsamen Sommer.

18.03.2008: Big-Cats on Top

Erste Bilanz der 2. Damenmannschaft in der Spielsaison 2007/08

(Spielbericht von Jens) Wir schreiben den 18. März 2008. Zwölf Großkatzen haben bereits die Sonnenbrillen gezückt. Ist es ihre Coolness oder ist es der Platz an der Sonne, der sie blendet? Ein bißchen Spaß muss sein, denn ...
... es ist vollbracht. Zumindest die Hälfte. Im August 2007 haben wir mit dem Neuaufbau der zweiten Damenmannschaft begonnen, mit dem Ziel innerhalb von drei Jahren zwei Spielklassen höher zu kommen. Überraschend deutlich kann bereits zwei Spieltage vor Saisonende der sichere Meistertitel und der Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert werden. Viel Arbeit wurde bisher in die Mannschaft durch das Trainergespann Schorcht / Hübel investiert und zahlreiche Höhen und Tiefen durchlebt.
Alle paar Wochen gab es Neuerungen im Spielsystem und neue Spielerinnen. Jedes Mal lange und breite Diskussionen. Jedes Mal wurde es zähneknirschend angenommen. Und jedes Mal brachte es deutliche Verbesserungen im Spiel.
Die erste Bewährungsprobe mit der ersten großen Spielsystemumstellung musste die Mannschaft zum Intercup bestehen. Mit einem noch kleinen Team holten sich die Mädels einen guten dritten Platz. Wenige Wochen später stand das erste Punktspiel an. Dieses wurde leicht gewonnen. Doch schon ein paar Wochen danach gab es böse Überraschungen. Sowohl im Bezirkspokal als auch beim zweiten Punktspiel in Borna mussten Niederlagen weggesteckt werden. Zudem fiel eine Außenangreiferin verletzungsbedingt total aus. Sind die Ziele zu hoch gesteckt? Am Spielsystem wurde getüftelt und die folgenden Spiele konnten deutlich gewonnen werden. Erleichterung? Noch nicht, denn das Spiel gegen den zu dem Zeitpunkt tabellenführenden Hohnstädt rückte näher. Und in der Mannschaftsliste zeigten sich Löcher. Also Verstärkung aus der 3. Mannschaft geholt und Hohnstädt chancenlos aus der Halle geschossen. Ab dem Zeitpunkt ließ die gesamte Mannschaft nichts mehr anbrennen. Alle folgenden Spiele wurden deutlich gewonnen, auch gegen Borna wurde sich revanchiert. Die letzten drei Spiele gegen VSG Nord sowie Engelsdorf V und Eilenburg in eigener Halle wurden klar gewonnen. Nun stehen noch zwei Spiele aus. Die Tabellenführung ist uns nicht mehr zu nehmen. Mit gerade einem Spielverlust und insgesamt sechs abgegebenen Sätzen ist die Bilanz hervorragend. Jetzt heißt es, Vorbereitungen für die kommende Bezirksligasaison zu treffen. Erste Testspiele verliefen noch verhalten, aber der Kader wächst, das Team entwickelt sich spielerisch weiter und lernt aus seinen Fehlern. Das Ziel für die kommende Saison ist klar: Mannschaft ausbauen und Spielklasse halten.

26.01.2008: Raubkatzen verteidigen erfolgreich Revier

(Spielbericht von Jens) Am 26. Januar trauten sich nacheinander die Nachwuchsjägerinnen aus Reudnitz und die Hyänen aus Borna ins heimische Raubkatzenterritorium. Im ersten Spiel durften unsere Neuzugänge und die weniger Jagderprobten ihre Krallen an den Grünen aus dem Leipziger Osten wetzen. Und diese tafelten reichlich auf. Gleich zu Beginn legte Neuzugang Karakal Kristin die Pfote an und wollte gar nicht mehr aufhören. Erst zur Halbzeit des ersten Angriffs durften auch die anderen ran. Diese ließen es sich ebenso schmecken und so hatten alle Raubkatzen die Bäuche bereits gut gefüllt mit 25:4. Tja, aber die Jungschen, die wiederum ohne Jagdausbilder ausgeschwärmt waren, durften noch nicht abrücken. Also auf zum zweiten Durchgang. Hier waren die Kätzinnen schon etwas träger unterwegs und der Druck insgesamt beim Jagen ließ etwas zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz das Schmatzen wurde lauter beim 25:11.
Im dritten Jagddurchgang wurde die Vorspeise dann vollständig verputzt. Über Mitte noch etwas verhalten agierten Karakal Kristin und ungewohnter Weise die Abwehrheldin Leopardin Maria. Als Speelveredler dirigierte Waldkatze Julia die von hinten mäßig vorgelockten Jungjägerinnen in die nicht richtig zupackenden Pranken von Luchs Stephanie und Ozelot Doreen. Lange pausiert versuchte es auch Manul Denise wieder, aber die Auszeit war noch deutlich zu spüren. Alles in allem mit dem schlussendlichen 25:10 ein vernünftiges Resultat für die Großkatzen i.A., die diesmal komplett eine Jagd alleine bestreiten durften, unterstützt von den erfahrenen Miezen, die belustigt das Jagdgeschehen verfolgten und brüllend, maunzend und schnurrend kräftig anfeuerten.
Im zweiten Spiel hieß es nun mehr Gas geben. Da von einigen Katzen die Bäuche bereits voll waren, bekamen diese erstmal ein Verdauungspäuschen und die erfahrenen Miezen fingen an, die Krallen auszupacken. Ohne Alphatier hieß es gegen die Hyänen zu bestehen, die es als einzige geschafft hatten, den Miezen die Beute zu stibitzen. Von Anfang an druckvolle Prankenschläge war die Ansage, so dass die Hyänen nur noch ehrfürchtig und zitternd umherlaufen können. Das
gelang nicht so richtig, aber bereits im ersten Durchgang wurde trotzdem klar gemacht, wem das Territorium gehört. 25:21 das noch verhaltene Ergebnis. Im zweiten Anlauf ging es schon besser. Senegallöwin Anika riss Wunde um Wunde in die Hyänenflanken. Jungpuma Sophia traf nicht ganz sooft, aber wenn, dann splitterten
Hyänenknochen. Die Fäden dazu hielt wiederum Waldkatze Julia in den Pfoten, da Jungjaguar Franziska sich zur gleichen Zeit zu Hause mit dem Katzenschnupfen rumplagte. So richtig zusammen treiben konnte Leopardin Maria in ihrer angestammten Position die Hyänen nicht. Doch mit 25:12 konnten die Hyänen schön vorgeführt werden. Auch ein dritter Durchgang muss gelingen, um nicht am Ende noch die Beute zu verlieren. Gepardin Kathleen und der sich unwohl auf der Position fühlende Luchs Stephanie sahen auf den Kurzsprintstrecken nach Dauerlauf aus, was für die Hyänen immer noch zu schnell war. Für die Senegallöwin durfte der Manul noch mal ran. Nebelparder Claudia fehlte diesmal ein wenig die Power und griff eine paar Mal ins Leere zur Freude der Aasvertilger. Gefährdet war die Beute aber nie ernstlich, da obwohl nicht in Bestform, die Grundleistung stand und diese bei allen auf einem hohen Niveau angesiedelt ist. So konnte im dritten Durchgang 25:23 die Jagd erfolgreich beendet werden.
Mit diesen beiden Jagderfolgen konnte sich die Mannschaft recht deutlich an der Tabellenspitze platzieren. Die Revanche gegen die Bornaerinnen gelang, deren damaliger Erfolg einige Kopfzerbrechen bereitet hatte. Nun wird es für alle anderen zwar noch nicht unmöglich, aber deutlich schwerer, an der Position der Raubkatzen noch etwas zu rütteln.
Die nächsten Wochen verbringen die Miezen mit neuen Jagdstrategien und ersten Tests gegen Wild auf höherer Ebene.

Das Revier verteidigten:
Waldkatze Julia Dietz (Betatier), Jungpuma Sophia Zymara, Senegallöwin Anika Hase, Nebelparder Claudia Nebel, Gepardin Kathleen Schaaf, Leopardin Maria Richter, Luchs Stephanie Harnapp, Ozelot Doreen Jacob, Karakal Kristin Birke und Manul Denise Krüger

Rudelführer:
Leitlöwe Matthias Schorcht, Löwe i.A. Jens Hübel

12.01.2008: Raubkatzen mit grauen Haaren und schwerer Beute

TSV Leipzig 76 gegen Hohnstädter SV

(Spielbericht von Jens) Zur Mittagsessenszeit gehen zehn Wildkatzen plus die beiden Raubtierbändiger nach Grimma auf die Jagd. Die Hohnstädter Beutetiere spielen erst einmal gegen die erfahrenen Jägerinnen aus Reudnitz, so dass wir in Ruhe die Beute beobachten können. Die Hauptherde kennen wir bereits, jedoch zwei uns Unbekannte haben sich dazu gesellt. Auf dem Feld sieht alles nach leichtem Fang aus. Die Herde springt konfus vor den Flinten der Ostleipzigerinnen hin und her. Zwar oft zu schnell für die langsamen Schützinnen, doch der eine oder andere Treffer sitzt. Das Grimmaer Wild kann in letzter Sekunde noch 3:1 in unsere Richtung entkommen.
Na das wird ein Festmahl denken sich die Leipziger Miezen und beginnen mit dem Angriff vor staunenden Altkatzen, die zur moralischen Unterstützung angereist sind und weiteren Ökosystembewohnern, die von der Jagd angelockt werden.
Die Herde ist aufgewacht und lässt sich nur schwer einkreisen. Ein paar Beutetiere erwischen wir dank unserer Leopardin Maria, die flink fliehende Futtertiere für unsere Hauptjägerinnen stellt. So versetzen Jungpuma Sophia und Senegallöwin Anika durch gute Pässe von umsichtiger Waldkatze Julia einzelnen Beutetieren mächtige Prankenhiebe. Auch starke Sprungaufschläge durch Nebelparder Claudia lassen die Herde erzittern. Aber die Hauptherde ist nicht zu erreichen, da nach starken Angriffen zu oft die Katzen vom Nacken wieder abgeschüttelt werden, bevor sie sich richtig verbeißen können. So müssen wir uns erstmal mit der Vorspeise 25:20 begnügen. Auf geht's, erneute Jagd. Diesmal gibt's mehr Futter. Zu den bereits genannten legen nun auch Gepardin Kathleen mit Schnellangriffen los, denen die Herde nicht rechtzeitig entfliehen kann. Unser Alphatier Franziska beweist Augenmaß und Sprungkraft und geht über Huf- und Klauenblockaden von bis zu drei Tieren hinweg. Die Herde scheint am Ende: 25:19. Jetzt beginnt das Schlachtfest.
Doch daraus wird nix. Die Katzen holen sich zahlreiche blaue Flecken von den Tritten der aggressiver werdenden Pflanzenfresserinnen. Dazu kommen zunehmend Fehler beim Ergreifen der Nahrung, da die Prankenhiebe entweder ins Leere gehen oder ohne Krallen blind getatzt wird. Die Herde greift nun ihrerseits das Rudel an. Die Miezenbändiger, denen die Fellhaare zu Berge stehen und sich langsam grau färben, schalten sich ein. Kurze Verschnaufpause gibt's für Berberlöwin und Waldkatze. Dafür dürfen die bereits erprobten Luchs Stephanie und Jungjaguar Franziska sich an der Jagd beteiligen. Doch es will nicht reichen, den Sack zu zumachen. Die Herde drängt das Rudel zurück. Erster Punkt für die eigentliche Beute.
Doch jetzt aufgeben und Mahlzeit sausen lassen? Nein! Alle kampferprobten Raubtiere wieder aufs Feld. Klare Taktik, gepuscht von den Leitlöwen und gestärkt durch die Altkatzen geht es an die Herde. Mächtig graben sich die Pranken aller Katzen in die Flanken des Wildes. 18:9 steht es und jetzt wird ausgeweitet. Aber die Herde gibt sich nicht auf. Ein letztes Aufbäumen. Sie nutzen Fehlattacken der Miezen. Der Vorsprung schmilzt auf zwei Punkte zusammen. Erneute Verschnaufpause für hungrige, aber langsam geschaffte Katzen. Durch gut in Szene gesetzte Angreiferinnen kann Jungjaguar Franziska die richtige Angriffsstrategie vorgeben, die dem Grimmaer Futter den Rest gibt. 25:20 und damit ein schwer erkämpfter aber verdienter Hauptgang für die starken Raubkatzen des TSV, die auf dem Feld wie an dessen Rand hart gearbeitet haben und sich nun weiter auf dem Platz an der Sonne das Fell "bräunen" können.

Auf die Jagd gingen: Alphatier Franziska Jauck, Waldkatze Julia Dietz, Jungpuma Sophia Zymara, Senegallöwin Anika Hase, Nebelparder Claudia Nebel, Gepardin Kathleen Schaaf, Leopardin Maria Richter, Luchs Stephanie Harnapp, Jungjaguar Franziska Forth und Ozelot Doreen Jacob

Raubtierbändiger: Leitlöwe Matthias Schorcht, Leitlöwe i.A. Jens Hübel

Regionalligareserve geht mit Tabellenführung zum Weihnachtsmann

(Spielbericht von Jens) Nach dem erfolgreichen Heimspieltag am letzten Samstag fuhren die Frauen um das Trainergespann Schorcht / Hübel dieses Wochenende nach Eilenburg zum Tabellenvierten. Diesmal wieder mit kompletter Mittelblockerformation, den jungen Wilden und ein paar alten Kaninchen (denn der Hase war diesmal nicht dabei) ging es in dieses Spiel. Für Anika spielte Stephanie, die neu im Team ist. Der erste Satz wurde deutlich gewonnen, jedoch fehlte etwas der Druck am Netz, der durch eine unsaubere Annahme und besonders Feldabwehr verhindert wurde. Im zweiten Satz verstärkte sich das Problem. Die Gegner bekamen unnötige Chancen und wir stärkten diese wieder Mal ungewollt. Nichtsdestotrotz holten wir uns auch diesen Satz, wenn auch schon um einiges knapper. Im dritten Satz gönnten wir unserer Zuspielerin Jule eine Pause, für sie kam Nachwuchstalent Franziska aufs Feld, die die Mannschaft gegen Hohnstädt letzte Woche souverän in Szene gesetzt hatte. Für Stephanie, die ihr erstes Spiel ordentlich meisterte, kam nun Doreen zum Einsatz. Dieser dritte und für uns schon fast bezeichnende Satzverlauf sollte richtig spannend werden. Beide frisch Gestarteten hatten sichtlich Mühe, sich ins Spiel zu finden. So konnten wir unser Spiel nicht aufziehen. Die Annahme blieb in der Feldmitte, das Zuspiel schwebte in luftiger Höhe und am Netz legten wir den Ball freundlich auf die VfB-Arme. Daraufhin rannten wir selbst gegnerischen Legern und Lobs nach. Auf der Bank wurden bereits Alternativen geplant, als sich das Spiel langsam stabilisierte. So wankte das Spiel bis kurz vor Schluss hin und her. Die Trainerköpfe rauchten, da genau solches Spiel uns bereits in Borna den Kopf gekostet hatte. Am Satzende brachen die Annahme und der Angriff ganz ein. Satzball für Eilenburg beim Stand von 19:24. Zwei Auszeiten mit deutlichen Worten wurden bereits genommen. Plötzlich macht es „Klick“. Satzball wird abgewehrt 20:24. Das nun folgende zeigt die Nervenstärke des Tabellenführers. Konzentriert mit guten Aufschlägen und fleißiger Feldabwehr kämpfen wir uns vor zum ersten Satzball 25:24. Nun gelingt der Ausgleich für Eilenburg 25:25. Nach so einer Aufholjagd, lassen wir uns den Satz nicht mehr nehmen. Zweiter Satzball 26:25 und diesen letzten Punkt verwandeln wir und gewinnen, zumindest durch den starken Schlussspurt verdient, 27:25.
Somit konnten wir unsere Tabellenführung ausbauen. Gleichzeitig zeigte sich, dass auch mit unserer Mannschaftsreserve Sätze und Spiele gewonnen werden, wenn auch etwas knapper. Die Trainingseinheiten bis zum ersten Spiel der Rückrunde Anfang Januar in Hohnstädt werden sehr intensiv werden, um das hohe Spielniveau weiter zu stabilisieren und noch auszubauen. Den Weihnachtsbraten lassen wir uns trotzdem schmecken.

01.12.2007: Platz an der Sonne zurückgeholt

(Spielbericht von Jens) Am Samstag, den 1. Dezember, traf die zweite Damenmannschaft in eigener Halle auf den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Hohnstädt und den siebtplazierten VSG Leipzig Nord.
Die eigenen Reihen waren u.a. durch Arbeit gelichtet, so dass wir uns Verstärkung aus der dritten Mannschaft holten. Mit dieser starken Mannschaft ging es ins Gefecht. Den ersten Satz konnten wir erstaunlich klar mit 25:15 für uns entscheiden. Die Hohnstädter kamen nicht ins Spiel und wir griffen hart über vier mit Anika Hase und Melanie Kuhrig an, die durch Franziska Forth gut in Szene gesetzt wurden. Auch ein Dreierblock konnte ebenso unsere Schnellangreifer über drei mit Franziska Jauck und Sophia Zymara nicht stoppen. Bisher meist etwas stiefmütterlich behandelt, was die Anzahl der Pässe betrifft, konnte auch Claudia Nebel diesmal diagonal zur Höchstform auflaufen. Im zweiten und dritten Satz zogen die Hohnstädter etwas an, standen recht kompakt, jedoch wurden von unserer Feldabwehr zunehmend mehr gelegte Bälle geholt und diese dann mit einem besseren Auge verwandelt, so dass auch der zweite Satz mit 25:20 und der dritte Satz mit 25:22 für den TSV entschieden werden konnte. Im Angriff in Sachen Durchschlagskraft war jedoch bei Hohnstädt nichts zu spüren. Damit war der Tabellenführer entjungfert, auf den wir bereits am 12. Januar erneut treffen werden.
Im zweiten Spiel gegen VSG Leipzig Nord gestalteten sich die ersten beiden Sätze für den TSV recht eintönig. Unseren Aufgabespielerinnen und Angreiferinnen, diesmal mit Franziska Hönemann als Schnellangreiferin und Sophia Zymara über vier konnte der gegnerische Annahmeriegel / Feldabwehr nichts entgegensetzen. Somit gingen diese 25:14 und 25:10 an den TSV. Im dritten Satz jedoch war VSG aufgewacht. Sie kämpften um jeden Ball und griffen in die Trickkiste, wo sie nur konnten. Der dritte Satz liegt uns nie so richtig. Nach den beiden einschläfernden Sätzen mussten wir nun noch einmal richtig aufdrehen. Das zeigte Wirkung und so holten wir uns auch den dritten Satz verdient 25:21.
Seit diesem Wochenende führen wir die Tabelle in der 1. Bezirksklasse wieder an. Bereits diesen Samstag geht es nach Eilenburg zum Tabellenvierten, den es noch zu bezwingen gilt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der dritten Mannschaft für die „Leihgaben“ Mela und Franzi.

15.09.2007: Zweite Damenmannschaft schlägt souverän Reudnitzer Küken

(Spielbericht von Jens) Über die Sommerpause entstand eine neue zweite Damenmannschaft aus einige bisherigen Spielerinnen und zahlreichen Neuen, unter anderem auch zwei Jugendspielerinnen der eigenen B-Jugend. Ende August führten wir dann ein neues Spielsystem ein und welches bereits zum Intercup getestet wurde. Der Test verlief mit einem dritten Platz erstaunlich gut. Trotzdem war die Mannschaft noch weit weg von einem gut eingespielten Team. Hintergrund war die wenige Zeit, die für die Spielsystemaneignung gerade für neuere Spielerinnen blieb und arbeits- bzw. gesundheitsbedingte Trainingsausfälle erschwerten es zusätzlich. Dies zeigte sich umso deutlicher im Trainingsspiel gegen die 3. Damen. Am Spieltag selbst fuhr Trainer Matthias Schorcht zum Schiedsrichterlehrgang für die Regionalligamannschaften. So war die Ausgangslage zum ersten Spieltag alles andere als rosig.

Am 15. September reisten die Damen in den Leipziger Osten, um dort auf eine ihnen unbekannte Reudnitzer Mannschaft zu treffen. Dem ersten Spiel zwischen VSG Nord und den Reudnitzerinnen wohnten wir lediglich als Schiedsrichter bei. Erstere setzten sich klar mit 3:0, zu 10, 11 und 13 durch. Es stellte sich schnell heraus, dass die Reudnitzerinnen noch sehr jung sind und wenig Spielerfahrung besitzen.
Im zweiten Spiel durften wir ran. Zuerst spielten die wenigen alten Hasen aus der letzten Saison. Die Nervosität war den Spielerinnen deutlich anzumerken. So brauchte es eine Auszeit (die einzige eigene) beim Stand von 9:6 für die Gegnerinnen. Ab da ging es steil bergauf. Die Auszeit provozierte prompt einen Aufgabefehler und in den folgenden 19 Punkten für uns wurden lediglich noch 3 Punkte abgegeben. Endstand 25:12
Im zweiten Satz starteten die beiden Jüngsten, die den „Alten“ in nichts nachstanden. Dieser Satz wurde ohne Probleme 25:11 heimgefahren. Vor dem letzten Satz fingen die Mädels von VSG Nord bereits an zu rechnen, wie viele Punkte wir noch bekommen dürften, damit sie nach Punkten vor uns liegen würden. Jedoch sollte es etwas anders werden.
Beim Punktestand von 1:1 kam Julia Dietz an die Aufgabe. 11 Stück in Folge verwandelte sie hart und gut platziert. Auch Sophia Zymara und Anika Hase setzten die Aufgabenübung fort, sodass mit 25:4 nicht einmal eine komplette Rotation durchgespielt wurde.
Fazit: Alle Spielerinnen fanden sich nach leichten Anfangschwierigkeiten gut zurecht und es konnte so mit dem Auswärtserfolg der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden. Bis zum nächsten Spiel ist genügend Zeit, die letzten Ecken und Kanten noch zu beseitigen. Stark besetzt ist die zweite Damenmannschaft allemal.

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